pummelfee meets princess of powder

Posted On Januar 7, 2009

Gespeichert unter Uncategorized

Comments Dropped eine Antwort hinterlassen

Heute war ich den ganzen Tag fleißig am Lernen. Gestern auch. Und Vorgestern war ich auch hinter Büchern/Bildschrim gesessen. Somit habe ich mir morgen einen Tag Auszeit verdient – also ab auf die Skipiste, juhu!

Skifahren stand auch während Anjas Besuch in Grenoble auf der Tagesordnung. Dreimal packten wir frühmorgens unsere Profi-Ski-Ausrüstung und fuhren auf die Piste. Dort angelangt, mussten wir erst einmal Skischuhe für Anja ausleihen und hatten gleich zwei Mal das Glück einen ganz schnuckeligen Mitarbeiter des kleinen Skiladens in Chamrousse anzutreffen.

Danach ging’s in den Schnee. Und mit jeder Stunde und jedem Tag wurden das Skihaserl Deluxe (moi) und die Princess of Powder (Anja) sicherer und rasanter auf den Skiern. Am Ende des Skiurlaubs sausten wir nur noch die roten Pisten herunter. Coolio!

ab nach les 7laux!

Aber ich wäre ja nicht ich selbst, wenn ich es nicht auch beim Skifahren fertig brächte, mich zu blamieren. Ein Glück, dass ich gut über mich selbst lachen kann. Dass meine Stürze oft filmreif sind, dass haben bereits meine anderen Skibegleiter miterleben dürfen. Getoppt wurde das Ganze aber bei einer Fahrt nach 7Laux:

Eigentlich ist es ja keine große Sache einen Schlepplift zu benutzen. Bis dato hatte es auch stets funktioniert. Doch dann war ich etwas zu langsam, bekam den Lift nicht zwischen die Beine und hielt mich im letzten Moment noch an der Stange fest. Die Rufe des Liftwächters, dass ich loslassen und den nächsten nehmen sollte, ignorierte ich einfach. Schließlich dachte ich, dass ich genug Kraft in den Armen habe, um mich so den Berg hinaufziehen zu lassen. Auf der Hälfte des doch ziemlich langen Berges stellte ich fest: Irrtum. Irgendwann konnte ich dann doch nicht mehr, ließ den Lift los und stand auf der Hälfte eines Berges, den man entweder nur hinuterfahren oder hinauflaufen konnte, da seitlich nur dichter Wald zu sehen war. Okay, jeder normale Mensch hätte den Weg nach unten gewählt. Ich nicht. Ich stapfte tapfer, schnaufend, fast ausflippend und fluchend den Berg hinauf. Knapp 30 Minuten hat es gedauert die geschätzten 200 Meter zu schaffen.

Nach dieser kleinen Bergwanderung kannte mich wahrscheinlich das halbe Skigebiet. Ich erhielt aufmunternde Worte, belustigtes Grinsen bis Lachen, Mittleid und motivierende Zusprüche von den an mir vorbeiziehenden Skifahrern. Oben angekommen musste ich erst einmal eine Pause machen. Dann ging es aber wieder weiter, in schnellstmöglicher Höchstgeschwindigkeit die Pisten herunter.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.